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Künstliche Intelligenz (KI)

KI-gestützte Texte für deinen Online-Auftritt: Website-Texte, Über-uns-Seite & Produktbeschreibungen generieren

Verfasst von Stefanie Bloch
Zuletzt aktualisiert: 28. Oktober 2025
Lesedauer: 14 Minuten
© Igor Kutyaev / istockphoto.com

KI-Tools wie ChatGPT, Claude oder Jasper revolutionieren die Content-Erstellung für Unternehmen. Sie generieren in Sekunden Inhalte, die jedoch ohne menschliche Qualitätskontrolle oft generisch und austauschbar bleiben. Der entscheidende Unterschied liegt in der intelligenten Promptgestaltung, der strategischen Nachbearbeitung und der geschickten Integration in bestehende Content-Workflows. Wer KI richtig einsetzt, steigert seine Effizienz, ohne Qualität einzubüßen.

Wie wendest du KI erfolgreich für Online-Texte an?

Beim Einsatz generativer KI-Tools wie ChatGPT entscheidet die richtige Bedienung über die Qualität der Ergebnisse. Der Schlüssel liegt im gezielten Prompting – also darin, klare, präzise und detaillierte Fragen oder Anweisungen zu formulieren.

Je mehr relevante Hintergrundinformationen du der KI gibst, desto passender fallen die Antworten aus. Um bestimmte Schreibstile oder Formatierungen umzusetzen, sind systematische Befehle von Vorteil. Zudem unterstützen diverse Prompt-Prinzipien dabei, die Qualität und Relevanz der generierten Ergebnisse zu verbessern.

Tipps für effektive Textgenerierung

Um optimale Resultate mit KI-gestützter Texterstellung zu erzielen, solltest du diese Punkte beherzigen:

  • Beginne mit einem klaren Ziel: Bevor du der KI einen Prompt gibst, solltest du wissen, was du mit deinem Text erreichen möchtest. Willst du informieren, unterhalten oder überzeugen? Ein klares Ziel gibt der KI eine bessere Orientierung.
  • Definiere deine Buyer Persona: Damit die KI weiß, für wen sie den Text schreiben soll, musst du deine Zielgruppe in- und auswendig kennen. Dazu gehören insbesondere ihre Sorgen, Ängste, Probleme und Wünsche. Darüber hinaus können demografische Daten wie Alter, Geschlecht, Wohnort, Familienstand, Beruf und Einkommensverhältnisse sowie Hobbys und Social-Media-Nutzung von Bedeutung sein.
  • Nutze KI-Hacks zu deinem Vorteil: In der kostenpflichtigen Variante von ChatGPT hast du die Möglichkeit, verschiedene Custom GPTs zu erstellen, die speziell für bestimmte Zielgruppen angepasst werden können. Außerdem kannst du die Erinnerungsfunktion aktivieren, sodass sich die KI Informationen aus vorherigen Gesprächen merkt und diese in zukünftigen Chats verwendet, um personalisierte und konsistente Antworten zu geben.
  • Lass KI deinen Schreibstil übernehmen: KI-Textgeneratoren können Muster erkennen und fortsetzen. So kannst du der KI bereits von dir geschriebene Texte zur Verfügung stellen, damit sie deinen Schreibstil erkennt und diesen in zukünftigen Texten übernimmt.
  • Gehe in den Dialog: Gib der KI Anweisungen, bei Unklarheiten oder fehlenden Informationen Fragen zu stellen. Um spezifische und tiefgreifende Antworten zu erhalten, ist es wichtig, nicht nur an der Oberfläche zu kratzen. Unterhalte dich mit ihr, als würdest du mit einem guten Freund sprechen. 
  • Nutze Role-Prompting: Lass die KI in eine bestimmte Rolle schlüpfen, um gezieltere und relevantere Antworten zu erhalten. Dabei versetzt du ChatGPT in die Perspektive einer bestimmten Person oder eines Berufs wie etwa eines Marketingspezialisten. So kann die KI ihr Wissen und ihren Sprachstil besser an den gewünschten Kontext anpassen. Du kannst auch kreativ werden und die KI als Diskussionspartner für Pro- und Kontra-Argumente oder Fachexperten mit spezieller Erfahrung agieren lassen.

Erstelle einen detaillierten Prompt mit allen relevanten Informationen. Lass die KI einen ersten Entwurf generieren. Bewerte die Qualität und gib spezifisches Feedback für Überarbeitungen. Wiederhole diesen Prozess so lange, bis der Text deinen Anforderungen entspricht.

Promptgestaltung: Klar, präzise, zielgerichtet

Damit die KI einzigartige Website-Texte, überzeugende Über-uns-Seiten oder effektive Produktbeschreibungen verfasst, ist dein Input entscheidend.

Beachte daher folgende Aspekte bei der Prompt-Erstellung:

AspektBeschreibungPraxis-Tipp / Beispiel
KlarheitFormuliere Anfragen präzise und eindeutig, vermeide Mehrdeutigkeiten und überlege Zielgruppe, Zweck, Themen und Fachbegriffe.Definiere die Zielgruppe, benenne das Thema und den Zweck konkret.
IndividualisierungGib der KI relevante Hintergrundinformationen zu Branche, Zielgruppe, Zweck oder Perspektive. Je mehr Kontext, desto präziser die Antwort. Passe den Text anschließend an deinen Stil an.Gib Branche, Zielgruppe und Zweck im Prompt an und bearbeite den Text danach für deinen Stil.
ZielorientierungSetze klare Vorgaben zu Ziel, Format, Stil und Ton, da schwache Prompts zu ungenauen Ergebnissen führen.Beispiel: „Verfasse einen 400-Wörter-Blogartikel über Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation in mittelständischen Unternehmen. Gliedere in Einleitung, interne Kommunikation, Führungskultur, Benefits & Anerkennung sowie Fazit. Verwende einen sachlichen, inspirierenden Ton und praktische Büro-Beispiele.“
Beispiel hinzufügen (optional)Beispiele helfen der KI, Erwartungen zu verstehen, geben Struktur und minimieren Interpretationsspielraum.Füge Beispieltexte oder Strukturskizzen im Prompt ein.

Neben den genannten Punkten kannst du zusätzlich Angaben zur Leseransprache und Länge der Absätze sowie zu Keywords, Verlinkungen, Quellenangaben und weiteren Anforderungen machen. Teste verschiedene Prompt-Varianten. Kleine Änderungen in der Formulierung können die Ausgabequalität erheblich beeinflussen. Dokumentiere erfolgreiche Prompts für wiederkehrende Textarten.

Menschliche Nachbearbeitung & Qualitätskontrolle

KI-generierte Texte enthalten häufig faktische Ungenauigkeiten, generische Formulierungen oder stilistische Brüche, weshalb menschliche Nachbearbeitung und Qualitätskontrolle unverzichtbar sind. Prüfe jeden Text auf Richtigkeit, Konsistenz und Markenkonformität.

Achte besonders auf Zahlen, Statistiken und Fachbegriffe. KI-Modelle neigen zu sogenannten Halluzinationen. Das heißt, sie erfinden plausibel klingende, aber falsche Informationen. Verifiziere deshalb alle konkreten Angaben über verlässliche Quellen.

Eliminiere auch für KI typische Phrasen wie „in der heutigen digitalen Welt“ oder ähnliche Formulierungen, denn diese schwächen deinen Text. Ersetze zudem passive Konstruktionen durch aktive Ansprache für mehr Prägnanz.

Wie integrierst du KI in deinen Online-Auftritt?

Um Künstliche Intelligenz in eine Webanwendung einzubinden, wählst du zunächst ein passendes KI-Modell oder einen Dienst wie OpenAI, Google Cloud AI oder TensorFlow.js aus. Anschließend wird das Modell mit dem Backend verbunden, damit Daten verarbeitet, gesendet und empfangen werden können.

Im Frontend sorgst du dafür, dass die von der KI generierten Ergebnisse benutzerfreundlich dargestellt werden. Achte darauf, API-Schlüssel sicher zu speichern, Fehler sorgfältig zu behandeln und die Anwendung regelmäßig auf Leistung und Stabilität zu optimieren.

Typische Einsatzmöglichkeiten für KI in Web-Apps sind:

  • Chatbots
  • Empfehlungssysteme
  • intelligente Suchfunktionen
  • Bilderkennung
  • automatische Text- oder Inhaltserstellung

Einheitlicher Stil & Tone-of-Voice

Definiere einen präzisen Style Guide mit Tonalität, Ansprache, bevorzugten Formulierungen und No-Go-Wörtern. Füge diesen Guide jedem Prompt als Kontext bei. Die KI lernt so deine Markensprache kennen.

Erstelle Template-Prompts für wiederkehrende Textarten. Ein Website-Text folgt anderen Regeln als eine Produktbeschreibung. Standardisierte Prompts gewährleisten konsistente Qualität über verschiedene Content-Formate hinweg.

Nutze Custom Instructions in ChatGPT oder System-Prompts in Claude. Diese permanenten Anweisungen gelten für alle Anfragen und sparen Zeit beim Prompten. Hinterlege dort Informationen zu deinem Unternehmen, deiner Zielgruppe und deinem Schreibstil.

SEO-Optimierung & Nutzerfreundlichkeit

Analysiere relevante Keywords mit Tools wie

  • Google Keyword Planner
  • Ubersuggest
  • Semrush
  • Sistrix
  • Ahrefs

Integriere Haupt- und Nebenkeywords sinnvoll in den Überschriften und streue sie natürlich in den Fließtext ein. Füge interne Verlinkungen hinzu, damit Nutzer und Suchmaschinen sich orientieren können. Zudem helfen strukturierte Aufzählungen und kurze Absätze, Texte scannbar zu halten.

Kann ich mit KI SEO-Texte schreiben?

KI-Tools können bei der Suchmaschinenoptimierung unterstützen. Sie integrieren Keywords in den Text, strukturieren Inhalte suchmaschinenfreundlich und generieren Meta-Beschreibungen. Die Herausforderung liegt in der Balance zwischen Keyword-Integration und Lesbarkeit.

Gib der KI konkrete SEO-Vorgaben:

  • Hauptkeyword (in H1-Überschrift, innerhalb des ersten Absatzes und im Fließtext)
  • Nebenkeywords (in Zwischenüberschriften und im Fließtext)
  • Suchintention
  • gewünschte Keyword-Dichte 

Mit Tools wie Surfer SEO, Frase oder AISEO kannst du Top-rankende Seiten analysieren und eine Keywordrecherche durchführen.

Beachte, dass Suchmaschinen Nutzersignale wie Verweildauer und Absprungrate bewerten. Ein optimierter, aber unlesbarer Text schadet deinem Ranking, denn Keyword-Stuffing wird bestraft. Schreibe daher primär für Menschen und sekundär für Suchmaschinen.

Tipp aus der Redaktion: Nutze SEO und GEO

Seit März 2025 zeigt Google in Deutschland AI Overviews in den Suchergebnissen an. Das eröffnet dir und deinem Unternehmen neue Möglichkeiten, Sichtbarkeit und Traffic direkt in der Suche zu gewinnen.

Damit du davon profitierst, solltest du jedoch deine SEO-Strategie gezielt anpassen und auf die neuen KI-gestützten Suchergebnisse ausrichten.

Die folgenden Empfehlungen basieren auf Erkenntnissen aus den USA und lassen sich auf den deutschen Markt übertragen. Wenn du in KI-Suchergebnissen wie Google AI Overviews sichtbar werden möchtest, solltest du diese Punkte beachten:

  • EEAT-Faktoren stärken: Beweise deine Expertise, indem du Inhalte veröffentlichst, die fundiert, hilfreich und auf die Fragen deiner Nutzer zugeschnitten sind.
  • Wettbewerb analysieren: Untersuche, welche Inhalte und Formate in den aktuellen KI-Suchergebnissen angezeigt werden, und überlege, wie du diese noch präziser oder nutzerfreundlicher gestalten kannst.
  • Erweiterung von SEO zu GEO (Generative Engine Optimization): Führe eine gewohnte SEO-Keywordrecherche durch und berücksichtige dabei auch Begriffe und Themen, die bereits in KI-generierten Suchergebnissen vorkommen.
  • Technische Voraussetzungen: Verwende strukturierte Daten, achte auf schnelle Ladezeiten und stelle sicher, dass wichtige Informationen ohne JavaScript abrufbar sind. So kann die Suchmaschine deine Website-Inhalte besser verstehen und für KI-Suchen sichtbar machen.

Eine Sistrix-Studie zu AI-Overviews-Daten aus Großbritannien zeigt: Inhalte, die in AI Overviews erscheinen, erzielen mehr Klicks als klassische Featured Snippets. Das bedeutet, dass AI Overviews zu einer deutlich höheren Klickrate (CTR) führen können.

Ähnlich wie Featured Snippets werden sie zusätzlich zu den organischen Suchergebnissen angezeigt, wodurch die Möglichkeit besteht, gleich zweimal auf Seite 1 der Google-Suchergebnisse präsent zu sein.

Workflow & Tool-Empfehlungen

Etabliere einen standardisierten Prozess:

  1. Briefing erstellen 
  2. KI-Entwurf generieren
  3. erste Überarbeitung
  4. Feedback-Schleife
  5. finale Qualitätskontrolle
  6. Veröffentlichung 

Dokumentiere jeden Schritt für Transparenz und Reproduzierbarkeit. Arbeite mit Batch-Processing für ähnliche Textarten. Generiere beispielsweise zehn Produktbeschreibungen auf einmal mit leicht angepassten Prompts. Das spart Zeit und gewährleistet stilistische Konsistenz.

Nutze Projektmanagement-Tools wie Trello oder Asana zur Koordination. Definiere klare Verantwortlichkeiten: Wer erstellt Prompts? Wer überarbeitet Texte? Wer gibt das finale Go?

Weitere Tool-Empfehlungen:

  • Jasper AI integriert sich direkt in Content-Management-Systeme und Marketing-Plattformen. Du generierst Texte und publizierst sie ohne Medienbrüche.
  • Notion AI ermöglicht kollaboratives Arbeiten an KI-generierten Texten. Teams kommentieren, überarbeiten und versionieren Inhalte in einer Oberfläche.
  • Für SEO-optimierte Inhalte kombiniere Surfer SEO zur Analyse mit ChatGPT zur Textgenerierung.
  • Zapier automatisiert Workflows zwischen verschiedenen Apps. So werden wiederkehrende Aufgaben ohne dein Zutun erledigt. Es hilft unter anderem im E-Commerce bei der Produktdatenpflege, Bestellungen und der Kommunikation mit Kunden.
  • Mit Duden Menor oder Languagetool kannst du Rechtschreibung und Grammatik überprüfen.

Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe mehr. Letztlich entscheidest du, welches Tool zu dir und deinen Anforderungen passt.

Praxis-Tipps & Best Practices

Täglich nutzen Gründer und etablierte Unternehmer KI, doch die besten Resultate kommen mit strategischem Vorgehen und kreativen Kniffen.

Kreativität fördern trotz KI-Unterstützung

Die fortschreitende Entwicklung der KI nimmt immer mehr Einfluss auf kreative und künstlerische Schaffensprozesse. Darunter:

  1. Generative Textmodelle: KI-basierte Sprachmodelle wie ChatGPT können Texte erzeugen, die nahezu menschlich wirken. Von Gedichten über Blogartikel bis hin zu komplexen Geschichten – Autoren, Texter und Kreative nutzen diese Technologie zunehmend als Inspirationsquelle und Ideengeber für neue Inhalte.
  2. Bildgenerierung und -bearbeitung: Künstliche Intelligenz kann nicht nur völlig neue Bilder erschaffen, sondern auch bei der Bearbeitung bestehender Aufnahmen unterstützen. Tools wie DeepDream wenden künstlerische Filter an, während Style-Transfer-Algorithmen den Stil eines Bildes auf ein anderes übertragen. So entstehen neue visuelle Ausdrucksformen und kreative Perspektiven in der digitalen Kunst.
  3. Design und Kreativgestaltung: Auch im Designbereich eröffnet KI neue Möglichkeiten. Sie unterstützt Gestalter bei der Entwicklung von Logos, Grafiken oder visuellen Konzepten. Dadurch lassen sich Ideen schneller umsetzen und Designprozesse effizienter gestalten, ohne den kreativen Anspruch zu verlieren.
  4. Personalisierte Werbung und Marketing: Durch intelligente Datenauswertung erstellt KI Werbeinhalte, die passgenau auf die Interessen und Bedürfnisse einzelner Nutzer abgestimmt sind. Das steigert nicht nur die Relevanz und Wirkung von Marketingkampagnen, sondern eröffnet Werbetreibenden auch neue kreative Spielräume.

Dies sind nur einige Beispiele dafür, dass Künstliche Intelligenz sowohl ein nützliches Werkzeug als auch ein hilfreicher Partner für die kreative Entfaltung ist. Indem du KI-Output mit deinen eigenen Ideen kombinierst, können unerwartete Perspektiven und originelle Formulierungen entstehen.

Die KI generiert die Rohstruktur und du fügst Beispiele, Metaphern, provokante Fragen oder persönliche Anekdoten hinzu. Dieser Mix erzeugt authentischen Content.

Varianten testen & A/B-Testing

Erstelle mehrere Versionen deiner Website-Texte oder Produktbeschreibungen. Teste unterschiedliche Headlines, Einleitungen und Handlungsaufforderungen. Optimizely oder VWO (Visual Website Optimizer) ermöglichen systematisches Testing direkt auf deiner Website.

Miss konkrete Metriken wie:

  • Conversion-Rate 
  • Verweildauer
  • Scroll-Tiefe
  • Click-Through-Rate 

So kannst du datenbasierte Entscheidungen treffen: Was funktioniert, behältst du bei. Was scheitert, ersetzt du.

A/B-Tests liefern auch wertvolle Insights für zukünftige Prompts. Du lernst, welche Formulierungen deine Zielgruppe ansprechen und welche Strukturen Engagement erzeugen. Teste auch verschiedene KI-generierte Prompt-Varianten gegeneinander. Manchmal liefert eine minimale Änderung im Prompt signifikant bessere Ergebnisse.

Wichtig ist, dass du immer nur eine Variante testest und nicht alles gleichzeitig. Sonst weißt du bei der Auswertung nicht, was bei deiner Zielgruppe besser ankam.

Das heißt, teste zuerst eine andere Headline und verändere danach einen Call-to-Action, um aussagekräftige Ergebnisse zu bekommen, an welcher Stelle der Leser abgesprungen ist oder geklickt hat.

Effizienz steigern, ohne Qualität zu verlieren

Baue eine Prompt-Bibliothek auf. Erfolgreiche Prompts speicherst du als Templates ab. Für neue Projekte passt du diese Vorlagen an, statt bei null zu starten. Das reduziert Iterationen erheblich.

Definiere klare Qualitätskriterien:

  • Checklisten mit Pflichtbestandteilen 
  • Bewertungsskalen für verschiedene Aspekte 
  • Benchmark-Texte als Referenz

Objektive Kriterien beschleunigen die Qualitätskontrolle.

Automatisiere wiederkehrende Aufgaben. Tools wie TextCortex generieren auf Knopfdruck Content, verfassen E-Mails zur Kontaktaufnahme und Leadgewinnung und gewährleisten eine markengerechte Kommunikation.

Hole außerdem Feedback von Nutzern ein. Kommentare, Anfragen oder Rückmeldungen zeigen, wo deine Texte unklar bleiben oder Informationen fehlen. Integriere diese Erkenntnisse in zukünftige Prompts.

Etabliere Review-Zyklen mit Kollegen. Vier Augen sehen mehr als zwei. Peer-Reviews verbessern nicht nur die Textqualität, sondern schärfen auch das Verständnis für gelungene Formulierungen im Team.

Die größte Effizienzsteigerung erreichst du durch kontinuierliches Lernen. Investiere Zeit in Prompt-Engineering-Kurse oder Webinare. Bessere Prompts bedeuten weniger Überarbeitungsschleifen und schnellere Ergebnisse.

Tipp aus der Redaktion: Beachte rechtliche Aspekte bei KI-Texten und -Bildern

Die urheberrechtliche Situation von KI-generierten Texten ist komplex. In Deutschland schützt das Urheberrechtsgesetz grundsätzlich nur Werke menschlicher Schöpfung (§ 2 Abs. 2 UrhG).

Verwendest du reine KI-Outputs, kann das dennoch zu einer Urheberrechtsverletzung führen. Das ist der Fall, wenn etwa der KI-generierte Text einem bereits bestehenden und urheberrechtlich geschützten Text sehr nahekommt.

Kennzeichne KI-generierte Inhalte in jedem Fall transparent, wenn es sich beispielsweise um Blogartikel handelt, die von öffentlichem Interesse sind, oder du KI zur Erzeugung oder Optimierung von Produktbildern nutzt, die als Deepfake angesehen werden.

Die EU arbeitet an der KI-Verordnung (AI Act), die auch Content-Generierung regulieren wird. Behalte rechtliche Entwicklungen im Blick und konsultiere bei Unsicherheiten einen Fachanwalt für Medienrecht.

Zudem bietet das Verbraucherportal Baden-Württemberg auf seiner Website nähere Informationen zum Urheberrecht und die Fallen bei Nutzung von generativer KI.



Fazit: KI-gestützte Texte als strategischer Wettbewerbsvorteil für deinen Online-Auftritt

KI-Tools beschleunigen die Content-Erstellung für Unternehmen. Sie generieren in Minuten hochwertige Erstentwürfe für Website-Texte, Produktbeschreibungen und Über-uns-Seiten auf Basis präziser Prompts.

Der entscheidende Erfolgsfaktor liegt in der intelligenten Kombination von KI-Effizienz und menschlicher Expertise inklusive konsequenter Qualitätskontrolle und strategischer Integration in bestehende Workflows.

Wer jetzt in Prompt-Engineering-Kompetenz investiert und standardisierte Prozesse etabliert, verschafft sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil im digitalen Marketing.

FAQ zum Thema KI-gestützte Texte für deinen Online-Auftritt schreiben

Welche KI für Text schreiben?

ChatGPT eignet sich für vielseitige Textaufgaben und Brainstormings. Neuroflash und Copy.ai sind auf deutsche Marketingtexte spezialisiert. Grammarly optimiert bestehende Texte, und GetGenie ist für WordPress-Nutzer direkt im Backend praktisch..

Wie kann ich KI-Texte schreiben?

KI-Texte lassen sich mit Tools wie ChatGPT, Neuroflash oder Jasper erstellen, indem man präzise Prompts mit Infos zu Rolle, Textart, Thema, Zielgruppe, Stil und Länge gibt. Die KI liefert einen Entwurf, den man prüfen, anpassen und verfeinern kann.

Wie kann ich KI-Texte umschreiben lassen?

KI-Texte kannst du mit Tools wie ChatGPT, Gemini oder Deepl Write umschreiben, indem du klare Anweisungen in einem Prompt gibst. Für Originalität und gründliche Anpassungen bleibt die manuelle Überarbeitung wichtig.